Jahresbericht der AfB Augsburg 2017

25. April 2018

Wir wollen mit den Berufsverbänden der Lehrkräfte ins Gespräch zu kommen. Gesprächsbereit zeigten sich: GEW und Philologenverband Kein Signal für ein Gesprächsinteresse kam vom BLLV und vom Verband der RealschullehrerInnen.

Philologenverband und Schulleiter, Herr Düll: 26. 9. 2016 Er kritisierte, dass die Wirtschaft zunehmend Einfluss auf die Schulen nehme. Das zeige sich auch in der sog. „Kompetenzorientierung“. Er kritisierte die Abschaffung der Kollegstufe. Als Wünsche an „die Politik“ äußerte er: Die Stadt solle mehr in Bildung investieren. Die Mittagsbetreuung braucht päd. Angebote damit sie nicht nur „Schülerverwahrung“ ist. Die Eltern erwarten von der Schule u.a. kleinere Klassen, mehr Lehrer, Kostenfreiheit. Die Schüler erwarten etwas zu lernen und in ihren Stärken gefördert zu werden. Die Wirtschaft erwarte gut ausgebildete SchülerInnen mit sozialen Kompetenzen.

GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Herr Christoph Kaut 7. 11. 2016 Die Einführung einer Gesamtschule (von Grund- und Mittelschulen) müsse einen anderen Zuschnitt und andere pädagogische Ansätze haben. Die Mittagsbetreuung braucht pädagogische Angebote damit sie nicht nur „Schülerverwahrung“ ist. Die Eltern erwarten von der Schule u.a. kleinere Klassen, mehr Lehrer, Kostenfreiheit der Bildung und lebenspraktisches Lernen. Die Schüler erwarten etwas zu lernen und in ihren Stärken gefördert zu werden. Die Wirtschaft erwarte gut ausgebildete SchülerInnen mit sozialen Kompetenzen.

Wir haben uns auch mit dem Thema Orientierungsstufe beschäftigt. Die Orientierungsstufe sind besondere Klassen für die 5. und 6. Jahrgangsstufe in denen SchülerInnen besonders gefördert werden und dadurch die Entscheidung erleichtert wird, in welchen Schultyp sie anschließend wechseln werden. In der Folge wurde am 16. 10. 2017 ein Abend gestaltet mit Frau Ulrike Wilm, Leiterin der Orientierungsstufe München Neu-Perlach. Sie überzeugte die Anwesenden von diesem Konzept. Es wurde in der Folge in das Bildungsbündnis Augsburg eingebracht und fand auch dort große Zustimmung. Die AfB wird zu dieser Angelegenheit ein Gespräch mit der Stadtratsfraktion suchen um die Möglichkeit zu Prüfen eine solche Orientierungsstufe auch in Augsburg anzubieten. Kommunalwahlprogramm Zur Vorbereitung des Kommunalwahlprogramms sollen Probleme, Wünsche und Bedürfnisse von Augsburger Schulen gesammelt und zu Impulsen für die Augsburger Schulpolitik umgearbeitet werden. In der Folge werden verschiedene Schulen aufgesucht: HolbeinGymnasium, Fuggergymnasium und die Drei-Auen-Schule. Es kristallisieren sich folgende Wünsche heraus: Bessere finanzielle Ausstattung für Inklusion, IT, Renovierungen und laufenden Unterhalt (41 Ct/Tag und Schüler genügen nicht, der Sachmitteletat von 41Ct/Jahr, das sind 0,002Ct/Tag) genügen ebenfalls nicht. Die L+L spüren kein Interesse der Stadt an den Schulen. Es werden nur die nötigsten Reparaturen gemacht. Barrierefreiheit ist nicht erreicht Bauzustand ist z.T. erbärmlich (zugeschraubte Fensterwegen Unfallgefahr). Probleme in der Zusammenarbeit mit städtischen Behörden und der mangelnden Kooperation dort. Die Kooperation von Pädagogen und Sozialpädagogen ist z.T. problematisch Die Regelung der Versorgung der Schule durch die Küchen ist nicht zufrieden stellend.

Wir wollen dazu in Kürze ein Gespräch mit der SPD-Fraktion an um die Kritikpunkte zu besprechen.

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