Florian von Brunn: Wir sind klar für Präsenzunterricht

06. Juli 2021

In seinerm "Bericht aus dem Landtag" greift Florian von Brunn die Landesregierung an. Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Waldmann vermisst bei der Staatsregierung einer Perspektive, wie es nach den Sommerferien weiter gehen soll.

. . . Und auch bei einem weiteren Thema lassen wir nicht locker: Es muss alles dafür getan werden, damit unsere Kinder auch nach den Sommerferien wieder in die Schule gehen dürfen. Wir sind klar für Präsenzunterreicht, darauf dringen unsere schulpolitischen Sprecherinnen Dr. Simone Strohmayr und Margit Wild** mittlerweile schon beinahe Woche für Woche. Dafür braucht es Impfangebote für Schülerinnen und Schüler, ebenso wie eine sichere und breitere Finanzierung von Luftfilteranlagen. Wir sagen: Die Staatsregierung darf die Verantwortung nicht auf die Kommunen abwälzen, sondern muss den Gemeinden jetzt schnell unter die Arme greifen.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Waldmann geht ebenfalls in die Offensive.

Sie fordert vor Beginn des neuen Schuljahres eine Corona-Sonderimpfkampagne für Bayerns Schülerinnen und Schüler. Im Zuge dessen solle allen Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren ein Impfangebot gemacht werden. Waldmann warnt davor, dass die heute (28.06.) angekündigte Aufhebung der Impf-Priorisierung in Bayerns Impfzentren nicht dazu führen darf, dass Schülerinnen und Schüler noch länger auf ein Impfangebot warten müssen.

Mit Blick auf die sich ausbreitende und hochansteckende Delta-Variante sei nun schnelles Handeln gefragt: "Die Impfungen von Schülerinnen und Schülern schützen nicht nur Kinder und Jugendliche selbst vor schweren Krankheitsverläufen und noch wenig erforschten Langzeitfolgen, sie verhindern auch, dass Kinder Familienangehörige und Freunde anstecken, die noch nicht geimpft wurden oder nicht geimpft werden können", betont die Gesundheitspolitikerin.

Ziel müsse ein regulärer Schulbetrieb in Präsenz in den Herbst- und Wintermonaten sein, betont die stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses und erklärt weiter: "Jugendliche, Kinder und deren Familie wurden durch die Pandemie sehr belastet. Daher brauchen wir jetzt dringend eine Perspektive, wie es nach den Sommerferien an Bayerns Schulen weitergeht. Eine Sonderimpfkampagne für Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren setzt dabei ein klares Zeichen!" Für eine Impfung von jüngeren Kindern solle, sobald ein entsprechender Impfstoff zugelassen wurde, eine Perpektive eröffnet werden, so Waldmann.

Die bildungspolitischen Sprecherinnen der BayernSPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr und Margit Wild die Staatsregierung auf, sich kompromisslos für einen pandemiefesten Präsenzunterricht an Bayerns Schulen einzusetzen. Dafür brauche es eine sichere Finanzierung von Luftfilteranlagen sowie Impfangebote für Schülerinnen und Schüler.

Teilen